Wien verplant

1938 wurde Wien Teil des nationalsozialistischen Reiches. Für die zukünftige Gauhauptstadt entstanden Stadtplanungskonzepte am Reißbrett, die Macht und Kontrolle widerspiegeln. Breite Straßen, wie die geplante Monumentalachse im 2. Bezirk, und eine aufgelockerte Bebauung machten Bewohner_innen leichter überwachbar und damit kontrollierbar. Welche dieser Konzepte überdauert haben, beantwortet Radio Stimme mit einem Beitrag zur „Perle des Reiches“ (Ausstellung im Architekturzentrum Wien) sowie in einer Radio Stimme Straßenbefragung mit dem Roland-Rainer-Platz vor der Wiener Stadthalle.

Sendung anhören:

Playlist:

Malvina Reynolds, „Little Boxes (Weeds Theme Song)“

Podington Bear, „Rainbow Architecture”, Album: Yearning

Neonschwarz, „Unser Haus“, Label / Vertrieb: Audiolith / finetunes.net

 

Infos zur Sendung:

Aktiv werden:
Die Initiative „Roland Rainer Platz umbenennen“ (auf Facebook).

Lesestoff:

  • Gerhard Rauscher: „Position beziehen! Nationalsozialistische Konzepte und Lehre im Bereich der Raumplanung in Wien und ihre inhaltlichen und personellen Kontinuitäten“, Diplomarbeit, Fakultät für Architektur und Raumplanung, Wien 2014
  • Peter Autengruber, Oliver Rathkolb, Birgit Nemec, Florian Wenninger: „Umstrittene Wiener Straßennamen: Ein kritisches Lesebuch“, Pichler Verlag, Wien 2014

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