Zu Wahlrecht und Staatsangehörigkeit in Österreich

Wer darf wählen, wer nicht? Die Geschichte des Wahlrechts in Österreich ist von langwährenden Diskussionen zur Ausgestaltung und Bestimmung des Kreises der Wahlberechtigten geprägt. Viele der historischen Ausschlüsse gelten heute als überwunden; dennoch betrug der Anteil der Nicht-Wahlberechtigten über 16 Jahren bei der letzten Nationalratswahl 15 Prozent der in Österreich lebenden Menschen. Im ersten Teil dieser Radio-Stimme-Sendung beschäftigen wir uns mit den zentralen Punkten der politischen und rechtswissenschaftlichen Debatte zu Wahlrecht und Staatsbürger*innenschaft.
Im zweiten Teil hat Radio-Stimme-Redakteurin Claudia Schweiger Urlaubspost aus Japan geschickt und gibt den Hörer*innen einen kurzen Einblick in das derzeit sehr beliebte Reisesziel.

Sendung anhören:

Playlist:

  • Kaeru by The Suzan (CC BY NC ND 3.0 United States)
  • Tokyo by The Suzan (CC BY NC ND 3.0 United States)
  • Lullaby for a Whitch by Sara Afonso (CC BY)
  • Hiroshima by Pierce Murphy (CC BY 4.0)
  • The Prisoner by The Kyoto Connection (CC BY NC ND 2.5 Argentina)
  • Right time, wrong universe by The Kyoto Connection (CC BY NC ND 2.5 Argentina)

Infos zur Sendung:

Europäische Union: Anteil ausländischer Staatsangehöriger an der Gesamtbevölkerung in den Mitgliedsstaaten im Jahr 2017, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/73995/umfrage/auslaenderanteil-an-der-bevoelkerung-der-laender-der-eu27/ (Stand: 22.09.2018).

Bundeszentrale für politische Bildung, https://www.bpb.de/gesellschaft/migration/laenderprofile/57857/staatsangehoerigkeit, 26.11.2015, (Stand: 22.9.2018).

Ines Rössl, „Wahlrecht für Migrantinnen! 100 Jahre Frauenwahlrecht – Für wen immer noch nicht?“, in: juridikum 2018/1, 70–76.

Magdalena Pöschl, „Wahlrecht und Staatsbürgerschaft“, in: Metin Akyürek et al. (Hg.) Staat und Recht in europäischer Perspektive, Festschrift für Heinz Schäffer, Wien: Manz 2006.

Gerd Valchars, Defizitäre Demokratie. Staatsbürgerschaft und Wahlrecht im Einwanderungsland Österreich, Wien: Braumüller Verlag 2006.

 

In der STIMME findet sich Melanie Konrads Interview mit Antonia Wagner auch zum Nachlesen.

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