Vielstimmigkeit wahrnehmen. Zum Verhältnis von Gehörlosigkeit und Radio

Seit den 2000ern gibt es immer wieder Beiträge von unterschiedlichen Radiokollektiven im freien und kommerziellen Bereich, die vor allem Gebärdensprache und Gehörlosenkultur thematisieren. Der Fokus dieser Beiträge liegt dabei meist auf dem Versuch einer Übersetzung von der visuellen Welt der Gehörlosen in die akustische Welt des Radios und der Hörenden. Dieses scheinbar gegebene Verhältnis möchten wir in dieser Radio-Stimme-Sendung verkomplizieren und haben uns zum Weltradiotag überlegt, wie und ob Radio und Gehörlosigkeit zusammengehen: Wie nehmen Gehörlose das Medium Radio wahr? Inwiefern haben sie zur Erfindung von (Audio-)Medien beigetragen? Und welche Funktionen kamen und kommen dem Hörfunk in Bezug auf (Anti-)Diskriminierung Gehörloser zu? Neben Radio und Gehörlosigkeit allgemein beschäftigen wir uns im zweiten Teil der Sendung auch noch vertiefend mit Musik und Gehörlosigkeit.

Diese Sendung wurde am 13.2.2019 anlässlich des Weltradiotags erstausgestrahlt.

Sendung anhören:

Playlist:

Signmark – „Our Life“

Sean Forbes – „I’m Deaf“

Mandy Harvey – „Try“

Granzzla und Niklas ­– „I versteh di ned“

cátodo dúo – „Cara o sello“ (BY-NC-ND)

Infos zur Sendung:

Transkript der RaSt-Sondersendung „Vielstimmigkeit wahrnehmen“

Verena Krausneker: Taubstumm bis gebärdensprachig. Die österreichische Gebärdensprachgemeinschaft aus soziolinguistischer Perspektive. Alpha Beta (Meran / Merano) 2006. 192 Seiten. ISBN 978-3-85435-475-8. 16,00 EUR.

Mit Beiträgen von:

Flauschig plauschen mit … GRANZZLA und NIKLAS, Ines Hartmann für die Sendung „Intimzone“, Orange 94.0, 05.12.2016

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