Sendungen 2009

15.Dezember 2009 „Den Postneoliberalismus müssen wir erst machen.“
01.Dezember 2009 Das Recht auf Umweltverschmutzung als Ware? – Klimagipfel in Kopenhagen
17.November 2009 Ja, öffnet die Grenzen!
03.November 2009 Auf die Barrieren!
20. Okober 2009 Romantik ist nur eine andere Form der Diskriminierung. Zum Phänomen des Antiziganismus in Europa
06. Oktober 2009 Das Netz der Straße. Straßenverkäufer_innen organisieren sich
15. September 2009 UN-Logo und Rotes Kreuz als nationale Wahrzeichen?
1. September 2009 Wenn das Sommerloch spricht
18. August 2009 Zwischen Abfahren und Ankommen – Urlaubspost aus Paris und vom Arbeitsamt
4. August 2009 Das Verschwinden der Nachtmärkte
21. Juli 2009 Katatura, Swakopmund und die Schwierigkeiten einer jungen Demokratie
7. Juli 2009 Der 13. Bürgermeister
16. Juni 2009 „Eine von vielen Inseln im Meer des Kapitalismus“ – Solidarökonomie
2. Juni 2009 (K)ein Gewerbe wie jedes andere
19. Mai 2009 Integration? Man nehme…
05. Mai 2009 Glasröhrchenpost. Ein Interview zum ersten deutschlandweiten Scheißstreik
21. April 2009 Polizei-Rassismus – Einzelfall oder Systemfehler?
7. April 2009 „Tiefsitzende Vorurteile, die sich über die Zeit nicht verändert haben“. Zur Situation der Roma in Europa
17. März 2009 Fußball, kein Sport für Frauen?
3. März 2009 „Politik auf Rädern“ – Studiogespräch mit Franz-Joseph Huainigg, Behindertensprecher der ÖVP

17. Februar 2009

MigrantInnen gegen MigrantInnen
3. Februar 2009 Ambivalente Allianzen – Die schwierige Beziehung der US-amerikanische Frauenbewegung zur schwarzen Befreiungsbewegung
20. Jänner 2009 Die weibliche Seite der Stadt

6. Jänner 2009

Von ganz links bis asylmärchenhaft zornig

„Den Postneoliberalismus müssen wir erst machen.“

Vor wenigen Tagen, am 5. Dezember 2009 ist Jörg Huffschmid siebzigjährig in Bremen gestorben. Der emeritierte Professor für Politische Ökonomie und Wirtschaftspolitik galt als „linker Ökonom“ und war führend in der Such nach alternativen Formen des Wirtschaftens. Er hatte bereits früh vor den Gefahren „explodierender Finanzmärkte“ gewarnt. Noch im Sommersemester 2009 lehrte Jörg Huffschmid an der Universität Wien und sprach über die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise und eine alternative Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Bei einer Veranstaltung im Juni referierte er über „Alternativen in der Krise“. Radio Stimme bingt eine gekürzte Version des Veranstaltungsmitschnittes.

 

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Gestaltung:
Natalie Campbell
Julia Hofbauer
Sonja Hofmair
Stephanie Krauck
Laura Kudrnovsky

Alexandra Siebenhofer

Das Recht auf Umweltverschmutzung als Ware? – Klimagipfel in Kopenhagen

Radio Stimme hört freie Radios, findet dabei immer Interessantes und sendet es jetzt auch weiter. Dieses Mal zum Thema Klimawandel.

Von 7. bis 18. Dezember findet in Kopenhagen die Welt-Klimakonferenz statt, auf der ein Klimaschutzabkommen als Fortsetzung des Kyoto-Protokolls beschlossen wird. Was von diesem Treffen zu erwarten ist, warum sich die Diskussion zu Klimaschutz nicht auf die Reduzierung von CO2 Emissionen beschränken soll, und was passiert, wenn sich auch alternative Energieformen fossiler Infrastrukturen bedienen, darüber hat das freie Radio Lohro Rostock mit dem Politikwissenschafter Elmar Altvater gesprochen.

– Weitere Beiträge:
Liveinterview aus Kopenhagen

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Gestaltung:
Antje Schneider (Lohro Rostock)
Falk Schlegel (Lohro Rostock)
Alexandra Siebenhofer
Dagmar Urban
Melanie Romstorfer

Ja, öffnet die Grenzen!

Wie kann ein Perspektivenwechsel in der Wahrnehmung von Migration aussehen? Welche Alternativen zur jetzigen restriktiven Regulierung von Migration sind vorstellbar? Und soll es in Zukunft keine Grenzen mehr geben, die Migration verhindern? Radio Stimme führte ein Gespräch mit den KuratorInnen des Ausstellungs- und Buchprojekts „Viel Glück“.

Weitere Beiträge:
– Ein Asylmärchen

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Gestaltung:
Alexandra Siebenhofer
Gerd Valchars
Alexander Pollak

Auf die Barrieren!

Seit über einer Woche „brennt“ und brodelt es an Österreichs Unis. Neben dem freien Hochschulzugang und einer Ausfinanzierung der Universitäten ist eine der Forderungen auch die Umsetzung des sogenannten Behindertengleichstellungsgesetztes an Österreichs Unis.
Radio Stimme hat VertreterInnen der Arbeitsgruppe „barrierefreie Uni“ ins Studio eingeladen um darüber zu sprechen, was Menschen mit speziellen Bedürfnissen im Studium behindert.

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Sendungstranskript (PDF)

Gestaltung:
Alexandra Siebenhofer
Gerd Valchars

Romantik ist nur eine andere Form der Diskriminierung. Zum Phänomen des Antiziganismus in Europa

Nicht nur Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung sind bereits seit mehreren Jahrhunderten konstitutiv für einen in Europa tief verwurzelten Antiziganismus. Auch romantische Ideale der frei umherziehenden „ZigeunerInnen“ sind Teil jener Zuschreibungen, die Diskriminierung und Verfolgung von Minderheiten wie Roma, Sinti oder Jenischen überhaupt erst möglich machten.

Das Buch „Antiziganistische Zustände“ untersucht Entstehung und Hintergründe des Stereotyps, seine gesellschaftlichen Funktionen und nicht zuletzt auch den Widerstand dagegen. Vergangene Woche waren vier der AutorInnen im Rahmen einer zweitägigen Vortragsreihe zu Gast in Wien. Radio Stimme hat sich die Vorträge angehört und das Buch gelesen.

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Gestaltung:
Alexandra Siebenhofer
Melanie Romstorfer
Gerd Valchars

Das Netz der Straße. Straßenverkäufer_innen organisieren sich

Sie arbeiten 12 Stunden täglich und verdienen trotzdem gerade genug um zu überleben. Als flexible Dienstleister_innen sind sie zur Stelle, wo sie gerade gebraucht werden – und werden dort meistens als unliebsamer Schandfleck im Stadtbild wahrgenommen. Straßenverkäufer_innen verrichten ihre Arbeit im Freien, unter rechtlich schlecht abgesicherten Bedingungen, in der Regel ohne soziale Absicherung im Fall von Krankheit oder Arbeitslosigkeit. Sich in derartig prekären Arbeitsverhältnissen zu organisieren scheint nahezu unmöglich. Dennoch machen Straßenverkäufer_innen seit längerem schon wirksam auf ihre Anliegen aufmerksam. Radio Stimme hat nachgefragt, wie sich dieser Teil der working poor organisiert.

– Weitere Beiträge:
Geschichten von Autonomie und Bürokratie. Radio Stimme Urlaubspost aus Barcelona.
Auch im Herbst hat Radio Stimme Urlaubspost bekommen: Die Post aus Barcelona erzählt von Wegen abseits des Mainstream-Tourismus, vom katalanischen Nationalfeiertag am 11. September und von einer Begegnung mit der Polizei.

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Gestaltung:
Petra Permesser
Alexander Pollak

Melanie Romstorfer
Alexandra Siebenhofer
Gerd Valchars

UN-Logo und Rotes Kreuz als nationale Wahrzeichen?
Radio Stimme Urlaubspost aus Burundi und Berlin.

In den Sommersendungen berichtet Radio Stimme von weiten Reisen, fernen Ländern und dem, was sich so tut, wenn der Blick auf alles jenseits des Tellerrandes schweift. Unsere Sommerpost dieses mal wurde aus Burundi und Berlin verschickt. Die Radio Stimme Redakteurin in Burundi berichtet von rotem Staub, der Hauptstadt Bujumbura, scharfem Chili, aber vor allem von der überwältigenden Präsenz der Entwicklungshilfe-Industrie und den Absurditäten der alltäglichen Entwicklungszusammenarbeit. Ganz anderes weiß unser Redakteur aus Berlin zu berichten: Zwischen „East Side Gallery“, der Versöhnungskirche, dem Dokumentationszentrum Berliner Mauer und dem Olympiastadion stellt er (sich) die Frage „Kann man/frau sich in Berlin verlieben?“

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Gestaltung:
Agnes Otzelberger

Dimi Rogatchev
Gabi Hametner
Melanie Romstorfer

Wenn das Sommerloch spricht

Diesmal hat das Sommerloch bei Radio Stimme zugeschlagen.
Deshalb gibt es drei Archivbeiträge – und bei einem davon war tatsächlich das Sommerloch zu Gast bei uns im Studio und hat sich etwas widerwillig aber doch interviewen lassen.
Weiters bringen wir aus Anlass des 70. Jahrestages des Nazi-Überfalls auf Polen unseren preisgekrönten Gedankenjahrbeitrag. Und wir machen eine Rückblende zur allerersten Sendung von Radio Stimme.

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Gestaltung:
Alexander Pollak
Paul Scheibelhofer
Dagmar Urban

Zwischen Abfahren und Ankommen – Urlaubspost aus Paris und vom Arbeitsamt

In den Sommersendungen berichtet Radio Stimme von weiten Reisen, fernen Ländern und dem, was sich so tut, wenn der Blick auf alles jenseits des Tellerrandes schweift.

Die Post aus Paris erzählt von engagierter Fotografie, von Ausstellungsprojekten, die Migration, Identitätssuche und Erinnerung thematisieren, und von Museumskonzepten, die französischen Kolonialismus weitgehend ausklammern.
Unsere zweite Urlaubspost erreicht uns aus Hietzing, genauer vom Hietzinger Kai 139. Dort ist das Arbeitsmarktservice für den 13. und 14. Bezirk in Wien. Und auch dort kann man seinen Sommer verbringen.

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Gestaltung:
Melanie Romstorfer
Alexandra Siebenhofer
Gerd Valchars

Das Verschwinden der Nachtmärkte

Radio Stimme Urlaubspost aus China.
In den Sommersendungen berichtet Radio Stimme von weiten Reisen, fernen Ländern und dem, was sich so tut, wenn der Blick auf alles jenseits des Tellerrandes schweift.
Diesmal gibt es Post aus dem fernen Osten – genauer gesagt aus dem Osten Chinas. Sie erzählt von Ausflügen in unterbeleuchtete Museen, von den Schwierigkeiten eine Interview-Genehmigung zu bekommen und widmet sich der Frage, was von der Vergangenheit bleibt, wenn die Zukunft mit der Abrissbirne im Gepäck ankommt.

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Gestaltung:
Alexander Pollak
Alexandra Siebenhofer

Katatura, Swakopmund und die Schwierigkeiten eienr jungen Demokratie

Radio Stimme Urlaubspost aus Namibia
Nicht wenige aus dem Radio Stimme Team hat in den letzten Jahren das Fernweh gepackt. In den Sommersendungen berichten wir daher von weiten Reisen, fernen Ländern und dem, was sich so tut, wenn der Blick auf alles jenseits des Tellerrandes schweift. In unserer ersten Sommersendung erhalten wir Post aus Namibia, dem Land, das so aussieht wie eine Hand beim Autostoppen. Erzählt wird darin von getrockneten Antilopen und Wurst mit dem Aroma „Sensodyne complete Gulasch“, von Initialenweltmeistern , der sonderbaren Stadt Swakopmund und vor allem von den politischen Schwierigkeiten eines erst 19 Jahre jungen Staates.

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Gestaltung:
Agnes Otzelberger
Marika
Dimi Rogatchev
Alexandra Siebenhofer

Der 13. Bürgermeister

Innenministerin Fekter bewirbt sie, das Land Kärnten verdammt sie, und alle fragen sich, ob irgendeine Gemeinde ihrer Verlockung erliegen wird. Die Rede ist von der Asyl- Erstaufnahmestelle Süd, die kürzlich vom Innenministerium ausgeschrieben wurde. Der Gemeinde, die den Zuschlag erhält, wird ein wahrer Geld-, Arbeitsplatz- und Infrastruktursegen versprochen. Grund genug für Radio Stimme nachzufragen und einen Rundruf bei dreizehn BürgermeisterInnen aus dem Burgenland, der Steiermark und Kärnten zu starten.

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Gestaltung:
Alexander Pollak
Dagmar Urban
Gerd Valchars
Dimi Rogatchev
Melanie Romstorfer
Alexandra Siebenhofer

„Eine von vielen Inseln im Meer des Kapitalismus“ – Solidarökonomie

Kreativer betrieblicher Gestaltungsprozess, gegenseitige Wertschätzung, solidarisches Handeln, Arbeitsqualität statt Ausbeutung, Kooperation statt Konkurrenz, Investitionen in lokale Entwicklung statt Profitmaximierung zugunsten weniger. Ein utopisches Konstrukt? Solidarische Wirtschaftsformen sind vielfältig, entwickeln sich seit mehr als hundert Jahren parallel zu kapitalistischen Strukturen und gerade in den aktuellen Krisen werden sie als alternative Ideen zum gängigen Wirtschaftssystem auch in Europa vermehrt diskutiert.
Radio Stimme hat mit Markus Auinger (Wirtschaftswissenschafter) und Astrid Hafner (Sozialwissenschafterin) über Prinzipien, Grenzen und Perspektiven solidarökonomischer Konzepte gesprochen.

Weitere Beiträge:
– Live-Gespraech mit den Orgasnisatorinnen von „Lichterkette“

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Gestaltung:
Melanie Romstorfer
Alexandra Siebenhofer

(K)ein Gewerbe wie jedes andere

Anlässlich des Internationalen Hurentages am 02. Juni berichtet Radio Stimme über das Thema Sexarbeit.
Zwei Fragen stehen dabei im Mittelpunkt: jene nach der rechtlichen Situation und jene nach der gesellschaftlichen Akzeptanz von Prostitution – ist sie nun brutaler Ausdruck des Patriarchats, eine Gefahr für die bürgerliche Familie oder ein Job wie jeder andere? Unterschiedliche Auffassungen dazu führen zu unterschiedlichen Forderungen, Politiken und Polemiken. Einen breiten gesellschaftlichen Diskurs gibt es in Österreich aber nicht. Radio Stimme thematisiert ein heimisches Un-Thema.

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Gestaltung:
Lisi Huber
Paul Scheibelhofer
Gerd Valchars

Integration? Man nehme…

„Integration“ ist vielerorts ein großer Kochtopf. Jene, die das Sagen
haben, werfen hinein, was ihnen schmeckt und rühren mehrmals kräftig um. Was dabei herauskommt, ist nicht selten einseitig, vitaminlos und schal und hat auch schon zahlreiche Mägen verdorben.
Einige europäische Städte, darunter Basel, Berlin und Bregenz, hatten genug vom Restl-Essen und versuchten sich durch so genannte „Integrationsleitbilder“ in der Haute Cuisine einer Migrationspolitik nach Plan, nach Rezept. Über die nötigen Zutaten und die Frage, ob auch die Stadt Wien kochen lernen kann und soll, diskutierten Karin Bischof (Institut für Konfliktforschung) und Bernhard Perchinig (Institut für Europäische Integrationsforschung).
Radio Stimme hat sich die Rezepte näher angesehen und berichtet von einer Integrationsdebatte abseits von Kebab, Schnitzel und Falafel.

Weitere Beiträge:
– „Freies Fernsehen“

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Gestaltung:
Agnes Otzelberger
Christof Sorge

Glasröhrchenpost. Ein Interview zum ersten deutschlandweiten Scheißstreik

In Plexiglasröhrchen verpackte Stuhlproben werden in Deutschland normalerweise beim Arzt abegeben. Seit 27. April ruft der erste deutschlandweite Scheiß-Streik allerdings dazu auf, diese Stuhlproben zu versenden – und zwar an jene Wohlfahrtseinrichtungen, PolitikerInnen und Arbeitsvermittlungsfirmen, die für das deutschlandweite Lohndumping in Pflegeberufen verantwortlich gemacht werden. Radio Stimme hat mit Johanna Harbeck, Mitglied des Betriebsrates ambulante Dienste und Scheiß-Streikende, über den Scheiß-Streik und seine Hintergründe gesprochen.

Weitere Beiträge:
– Atypische Beschäftigung – Prekäres Leben?

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Gestaltung:
Alexandra Siebenhofer
Doris Bammer
Petra Völkerer
Petra Ziegler

Polizei-Rassismus – Einzelfall oder Systemfehler?

Die österreichische Polizei ist immer für Sie da. Über 20.000 Polizistinnen und Polizisten sorgen für Ihre Sicherheit. So steht es auf der Homepage der Polizei geschrieben. Doch ist die Polizei wirklich für alle Menschen gleichermaßen da? Wie kommt es, dass es Menschen gibt, die ein Gefühl der Unsicherheit beschleicht, wenn sie der Polizei begegnen? Radio Stimme bringt eine Live-Studiodiskussion zum kürzlich von Amnesty International veröffentlichten Bericht zu rassistischer Diskriminierung im österreichischen Polizei- und Justizsystem. Gäste sind: Heinz Patzelt (Generalsekretär von Amnesty International), Rudolf Gollia (Sprecher des Innenministeriums) und Walter Suntinger (Menschenrechtskonsulent, Trainer der Polizei und Mitglied einer Kommission des Menschenrechtsbeirats).

Weitere Beiträge:
– Interview mit der Dokumentationsstelle der Anti-rassistischen Initiative Berlin

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Gestaltung:
Alexandra Siebenhofer
Gerd Valchars
Alexander Pollak

„Tiefsitzende Vorurteile, die sich über die Zeit nicht verändert haben“. Zur Situation der Roma in Europa

Seit den 1990er Jahren wird am 8. April der internationale Tag der Roma begangen. An diesem Tag, dem Jahrestag der ersten internationalen Roma-Versammlung am 8. April 1971, machen Roma in ganz Europa auf Misstände im Umgang mit der Minderheit aufmerksam. Radio Stimme hat aus diesem Anlass mit Barbara Liegl, Geschäftsführerin von Zara, über ihren Workshop „Roma. Diskriminierungsmuster und Situation in Europa“ gesprochen.

Weitere Beiträge:
– Zur Anerkennung der Roma als Volksgruppe
– Gipsy-Info

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Gestaltung:
Alexandra Siebenhofer
Gerd Valchars
Paul Scheibelhofer

Fußball, kein Sport für Frauen?

Die männliche österreichische Fußballnationalmannschaft kann noch so katastrophal spielen, die Fußballvereine noch so international untergehen, der Männerfußball bleibt neben dem Alpinschilauf die österreichische Nationalsportart. Doch wie steht’s mit dem Frauenfußball in Österreich? Anders als beim Schifahren, wo über Männer- und Frauensport annähernd gleichermaßen berichtet wird, scheint Fußball allein den Männern vorbehalten. Radio Stimme hat Antworten auf die Frage gesucht, warum Medien, Wirtschaft und PolitikerInnen beim Frauenfußball bisher weggeschaut haben.

Weitere Beiträge:
LiMA – 6. Linke Medienakademie in Berlin. Ein Rückblick.

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Gestaltung:
Petra Permesser
Alexander Pollak

„Politik auf Rädern“ – Studiogespräch mit Franz-Joseph Huainigg, Behindertensprecher der ÖVP

Franz-Joseph Huainigg, Rollstuhlfahrer, Behindertenaktivist und langjähriger Abgeordneter zum Nationalrat, nimmt als Behindertensprecher der ÖVP im Gespräch mit Radio Stimme Stellung zur Behindertenpolitik, zur Spendenaktion „Licht ins Dunkel“ und zur Koalition der ÖVP mit der FPÖ bzw. dem BZÖ. Huainigg erzählt im Gespräch mit Radio Stimme von dem überraschenden abendlichen Anruf Maria Rauch-Kallats und seinem Weg in die Politik, dem Perspektivenwechsel von der Zivilgesellschaft zum Abgeordneten und über die Gefahr, als Quereinsteiger von einer Partei instrumentalisiert zu werden.

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Gestaltung:
Dago Kogoj
Gerd Valchars

MigrantInnen gegen MigrantInnen

Warum können manche MigrantInnen andere MigrantInnen nicht ausstehen? Warum unterstützen MigrantInnen, die in dem Land, in dem Sie leben, Minderheiten sind, rechtsextreme/populistische Parteien in ihrem Herkunftsland (die dort gegen Minderheiten Stimmung machen)?
Radio Stimme hat einige in Österreich lebende junge ZuwanderInnen befragt, um das Verhältnis von MigrantInnen unterschiedlicher Herkunft zueinander exemplarisch zu beleuchten.

Weitere Beiträge:
– „Peripherie und Plastikmeer. Globale Landwirtschaft – Migration – Widerstand“ – eine Rezension der gleichnamigen Broschüre, herausgegeben von NoLager Bremen und dem europäischen BürgerInnenforum.

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Gestaltung:
Dimi Rogatchev
Alexandra Siebenhofer

Ambivalente Allianzen – Die schwierige Beziehung der US-amerikanische Frauenbewegung zur schwarzen Befreiungsbewegung

Ein „team of rivals“ zu versammeln war eines von Barack Obamas Zielen bei der Auswahl seiner Crew für die nächsten vier Jahre. Damit begann er auch eines seiner Versprechen einzulösen, die im Mittelpunkt seines Wahlkampfes gestanden waren: Washingtons Entscheidungen sollten mehr „bipartisan“ – überparteilicher – werden und sich stärker an den gesellschaftlichen Notwendigkeiten orientieren als an strategischen Allianzen. Als Teil der Obama-Administration und als ein Mitglied in diesem „team of rivals“ ist nun auch Hillary Clinton offiziell in ihrem Amt als Außenministerin bestätigt.

Obamas Entscheidung, seine ehemalige Konkurrentin mit diesem Posten zu betrauen, war durchaus umstritten. Zu viel wäre zwischen den beiden im Vorwahlkampf vorgefallen, meinte zum Beispiel der New York Times Kolumnist Thomas L. Friedman, um sich jetzt noch bedingungslos den Rücken stärken zu können.Zusätzliche historische Bedeutung bekommt diese Frage auch vor dem Hintergrund einer in der Vergangenheit durchaus ambivalenten Beziehung zwischen US-Frauenbewegung und Antirassismus-Arbeit.

Radio Stimme widmet sich der Geschichte der US-amerikanischen Frauenbewegung und ihrem manchmal schwierigen Verhältnis zur schwarzen Befreiungsbewegung.

Weitere Beiträge:
– „Das N-Wort“ – Zusammenfassung einer Depot-Veranstaltung von ZARA:TALK

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Gestaltung:
Alexandra Siebenhofer
Gerd Valchars
Die weibliche Seite der Stadt

Schon mal von Paula Mistinger Mraz, Stella Kadmon oder Elise Richter gehört? Nein? Das könnte daran liegen, dass die offizielle Geschichtsschreibung männlich bestimmt ist und die weibliche Seite ausgeblendet wird. Elke Krasnys Buch „Stadt und Frauen. Eine andere Topographie von Wien“ arbeitet gegen diese offizielle Sicht. In 20 Routen durch Wien werden über 700 Frauenfiguren entdeckt: Politikerinnen wie Paula Mistinger Mraz, Schauspielerinnen wie Stella Kadmon, Wissenschafterinnen wie Elise Richter und viele mehr.

Weitere Beiträge:
– Wohnungslose Frauen in Wien

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Gestaltung:
Petra Permesser
Christina Hollomey
Von ganz links bis asylmärchenhaft zornig

Von linken Parteien, lieben Nazifamilien, feministischen Medien, ausschließenden Migrationsregimen, Rassismus, Gewalt gegen Frauen, einem Asylmärchen und vielem mehr wussten wir im Jahr 2008 zu berichten. Daher lohnt sich wie jedes Jahr der Blick zurück auf Themen, die die Redaktion von Radio Stimme dazu bewegt haben, nachzudenken, zu diskutieren und freies Radio zu machen!

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Gestaltung:
Petra Permesser
Alexander Pollak

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