Sendungen 2003

 30. Dezember 2003

 Jahresrückblick 2003

 16. Dezember 2003

 Hast du die Wahl? – Ein Jugendprojekt zum Thema Migration

 2. Dezember 2003

 Wertewandel und Globalisierung

 18. November 2003

 Männlichkeit und Krieg

 4. November 2003

 Wozu noch Minderheiten?

 21. Oktober 2003

 Konfliktstoff Kopftuch?

 7. Oktober 2003

 Die digitale Revolution revisited

 23. September 2003

 Das Gleichbehandlungsgesetz – „Quantensprung“ oder „vertane Chance“?

 9. September 2003

 Verbockte Flüchtlingshilfe

 26. August 2003

 Saubere Kleidung

 12. August 2003

 Verantwortungskarussell in der Volksgruppenpolitik

 15. Juli 2003

 Warten auf …

 1. Juli 2003

 Arme Hascherln?!

 17. Juni 2003

 Unbegründet Sitzen

 20. Mai 2003

 Und der nächste Sommer kommt bestimmt …

 6. Mai 2003

 Lotsen durch die Kulturen

 22. April 2003

 Multiethnische Konflikte und der Irak

 8. April 2003

 GATS und Minderheiten

 25. März 2003

 KZ Ravensbrück

 11. März 2003

 Quod omnes tangit ab omnibus approbetur?

 25. Februar 2003

 „Wir sind Praktiker in der Umsiedlung; sie wird neben dem Krieg ohne besonderes Aufsehen durchgeführt.“

 11. Februar 2003

 Fremdenfeindlichkeit – ein Forschungsprogramm

 28. Jänner 2003

 „Weg aus dem Drecksland!“

 14. Jänner 2003

 Jahresrückblick 2002

Jahresrückblick 2003

Schon traditionell blickt Radio Stimme zum Jahreswechsel auf das vergangene Jahr zurück. Neben Ausschnitten aus den interessantesten Radio Stimme-Beiträgen des Jahres gibt es einen Überblick über die wichtigsten politischen und kulturellen Ereignissen im Themenbereich Minderheiten und Menschenrechte in Österreich.

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Gestaltung:
Dago Kogoj
Gerd Valchars

 

Hast du die Wahl? – Ein Jugendprojekt zum Thema Migration

Was ist Öffentlichkeit? Wer bestimmt und verfügt über sie? Wie stellt sich das Thema Migration in der Öffentlichkeit dar? Wie können Jugendliche mit migrantischem Hintergrund Aufmerksamkeit für ihre Forderungen und Anliegen herstellen?
Wir bringen eine Reportage über ein Projekt, dass sich im öffentlichen Raum mit dem Thema Migration auseinander setzt. Initiiert wurde das Projekt, das im Vorfeld der Ausstellung �Gastarbajteri – Medien und Migration� stattfindet, von trafo.K, einem Büro für Kunst- und Kulturvermittlung. Gestaltet wird es von acht Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft gemeinsam mit zwei Kulturvermittlerinnen, einer Künstlerin und dem Verein Back Bone für mobile Jugendarbeit.

Weitere Beiträge:
– „LOK-couture“, ein Beschäftigungsprojekt des Vereines LOK, mit dem psychisch kranken Menschen der Einstieg in die Arbeitswelt ermöglicht werden soll
– Wochenrückblick „Zwei Wochen in einer Stimme“

Gestaltung:
Alexander Pollak
Dago Kogoj

 

Wertewandel & Globalisierung

Kaum ein Begriff hat in den vergangenen zwei bis drei Jahrzehnten so an Bedeutung gewonnen, wie jener der Globalisierung. Politische, gesellschaftliche, soziale und ökonomische Phänomene werden mit Globalisierungstendenzen in Zusammenhang gebracht. Sozialkritische ebenso wie Umweltschutzbewegungen formieren sich unter dem Begriff der Globalisierungskritik. Doch wofür steht „Globalisierung“ eigentlich? Und was lässt sich über die Veränderung gesellschaftlicher Werte sagen? Der Soziologe Hans Joas präsentierte im Rahmen einer Veranstaltung des Instituts für Kulturwissenschaften seine durchaus kontroversiellen Thesen zum Thema „Wertewandel und Globalisierung“.

Weitere Beiträge:
– Behinderung, Tanz und Wissenschaft – Menschen mit Behinderung vom gesellschaftlichen Off für kurze Zeit ins Rampenlicht
– Wochenrückblick „Zwei Wochen in einer Stimme“

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Gestaltung:
Alexander Pollak
Christina Hollomey
Elisabeth Huber

 

Männlichkeit und Krieg

Denken wir an Krieg, so stellen sich schnell die üblichen Bilder von wütenden Männern und wehrlosen Frauen und Kindern ein. Diesem Bild folgend, kann dann Männlichkeit als die Wurzel des Übels erachtet werden. Männer scheinen eine Affinität zu Aggression und Zerstörung zu haben, während Frauen nach Eintracht und Symbiose suchen. Sehen wir jedoch genauer hin, so tun sich komplexere Zusammenhänge zwischen dem Krieg und Geschlechterverhältnissen auf. Ganz bestimmt stehen diese beiden in Beziehung, aber über die Art dieser Beziehung kann einiges gesagt werden.

Weitere Beiträge:
– Wochenrückblick „Zwei Wochen in einer Stimme“

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Gestaltung:
Paul Scheibelhofer

 

Wozu noch Minderheiten?

Eine Veranstaltung der Liga für Menschenrechte widmete sich der Frage, welche Funktion das Konzept „Minderheiten“ heute (noch) hat. Wo macht der Minderheitenbegriff Sinn und wo nicht? Worin unterscheiden sich individuelle (Minderheiten-)Rechte von Gruppenrechten? Dazu diskutierten Rainer Bauböck von der Akademie der Wissenschaften, Hikmet Kayahan vom Jugendbildungszentrum Wien, Bernhard Perching von der Akademie der Wissenschaften sowie Marijana Grandits, Minderheitenexpertin.

Weitere Beiträge:
– Moving Politics – eine Verortung des politischen Filmes heute
– Kolar-Psi – ein sozio-kulturelles Beisl, in dem psychisch und geistig behinderte Erwachsene tätig sind
– Wochenrückblick „Zwei Wochen in einer Stimme“

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Gestaltung:
Dago Kogoj
Paul Scheibelhofer

 

Konfliktstoff Kopftuch?

Sollen Lehrerinnen Kopftuch tragen dürfen? Ein Entscheid des deutschen Bundesverfassungsgerichtes zum sogenannten „Kopftuch-Streit“ hat auch in Österreich das Thema wieder einmal auf die politische und mediale Agenda gesetzt. Das Interessante an der Diskussion ist, daß hier zwei klassische liberale Forderungen im (scheinbaren) Widerspruch zu einander stehen: das Recht auf persönliche Freiheit und freie Religionsausübung und die geschlechtliche Gleichberechtigung. Dazu diskutieren live im Studio Carla Amina Baghajati (Islamische Glaubensgemeinschaft), Monika Höglinger (Sozialwissenschaftlerin) und Jale Akcil (Historikerin).

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Moderation:
Gerd Valchars

 

Die digitale Revolution revisited

Angekündigte Revolutionen, so heißt es, finden nicht statt; und insbesondere eine durch den Einsatz von Technologie stimulierte kann leicht schief gehen, wenn die politischen Rahmenbedingungen fehlen. Die Apologeten der digitalen Revolution propagierten diese lange Jahre als Allheilmittel gegen sämtliche Probleme der Menschheit, sowohl auf nationaler wie auch auf globaler Ebene. Demokratisierung, Bildung, wirtschaftliche Entwicklung und eine bessere Gesundheitsversorgung wären gewährleistet, solange nur jeder Erdenbürger einen Zugang zum Internet hätte. Heute spricht man jedoch vom Phänomen des Digital Divide, der digitalen Spaltung einer Gesellschaft in solche, die Informations- und Kommunikationstechnologien nützen und solche, die es nicht tun (können). Ist die digitale Revolution gescheitert? Oder bedarf es lediglich einer höheren Effizienz bei ihrer Durchführung? Radio Stimme versucht, dem Phänomen des Digital Divide national wie global auf den Grund zu gehen.

Weitere Beiträge:
– Portrait: Behindertenreferat der ÖH Uni Wien

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Gestaltung:
Barbara Sorge
Paul Auer
Michaela Mayrhofer

 

Das Gleichbehandlungsgesetz – „Quantensprung“ oder „vertane Chance“?

Bis Mitte des Jahres mussten alle EU-Mitgliedsstaaten Richtlinien zur Bekämpfung von Diskriminierung in nationalen Gesetzen verankern. Im Juni legte das Wirtschaftsministerium seinen Entwurf eines neuen Gleichbehandlungsgesetzes vor. Die Verantwortlichen sehen darin ein juristisches Mittel, Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe, des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung ahnden zu können. Viele NGOs jedoch kritisieren, dass das Gesetz nicht weit genug ginge und fordern ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz.
Eine Sendung über den zweifelhaften Fortschritt, in der österreichischen Gesetzgebung.

Weitere Beiträge:
– Zusammenfassung des Vortrags von Jean Ziegler in der Zukunfts- und Kulturwerkstätte Wien: Die neuen Herrscher der Welt und ihre globalen Widersacher

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Gestaltung:
Paul Scheibelhofer
Elisabeth Huber

 

Verbockte Flüchtlingshilfe

Ute Bock, 62, Pensionistin bewegt die Lokal- und Kulturszene. Von 01. bis 27. September hat man Bock auf Kultur. Was das ist und was das bringen soll, darüber sprach Radio Stimme mit Ute Bock und besuchte eine Veranstaltung im

Weitere Beiträge:
– Bericht über die Präsentation des Neuen Schwarzbuch Markenfirmen
– Projektportrait: Don’t wait

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Gestaltung:
Barbara Sorge
Elisabeth Huber
Gerd Valchars

 

Saubere Kleidung?

Jeder kauft regelmäßig Kleidung. Beim Kleidungskauf achtet man auf Qualität, Preis und Farbe, aber selten fragt man auch danach, wo sie produziert wurde, und noch seltener: Unter welchen Bedingungen für die ArbeiterInnen? Die Clean-Clothes-Kampagne stellt diese Fragen: Wo und unter welchen Bedingungen wird (Marken-)Kleidung produziert?
Radio Stimme berichtet über die Clean-Clothes-Kampagne, ihre Ziele und Aktionen und zeigt mögliche Alternativen beim Kleidungskauf auf.

Weitere Beiträge:
– Aktuelle Situation im Flüchtlingslager Traiskirchen
– Projektportrait: Schauspielhaus

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Gestaltung:
Barbara Sorge
Elisabeth Huber
Paul Scheibelhofer

 

Verantwortungskarussell in der Volksgruppenpolitik

Laut Europäischem Gerichtshof für Menschenrechte hat der Staat „letztlich oberster Garant“ für Pluralismus und Meinungsvielfalt in den Medien zu sein. Als solcher hat er auch die Existenz von Minderheitensendern zu sichern. Gerade aber was die Verantwortung für die Radiosender der österreichischen Volksgruppen betrifft, wird diese gerne abgeschoben. Das Verantwortungskarussell dreht sich und Platz genommen haben die Bundesregierung, die Landesregierungen und der ORF. Die Volksgruppensender stehen in der Mitte und sperren aufgrund finanzieller Nöte einer nach dem anderen zu.

Weitere Beiträge:
– Der Wiener Integrationsfonds

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Gestaltung:
Barbara Sorge
Paul Scheibelhofer
Gerd Valchars

 

Warten auf…

Im halbabgerissenen Kabelwerk im 12. Wiener Bezirk spielen Menschen, wie sie warten. Sie spielen und können sich auf ihre eigenen Erfahrungen beziehen. Worauf warten diese Menschen? Sie kommen aus Äthiopien, dem Iran, dem Kosovo und dem Sudan und leben seit zwei bis fünf Jahren in Österreich. Sie sind alle Flüchtlinge aus Kriegsgebieten und haben gelernt, zu warten. Diese Menschen warten auf Godot – der niemals kommt. Radio Stimme berichtet von der Aufführung „Warten auf Godot“ des „Wiener Vorstadttheaters – integratives Theater Österreichs“ im Wiener Kabelwerk.

Weitere Beiträge:
– Die Wiener Willkommensmappe
– Portrait: Österreichische UNESCO-Kommission

Gestaltung:
Barbara Sorge
Paul Scheibelhofer
Dago Kogoj

 

Arme Hascherln?!

Es sind ganz bestimmte Bilder, die Vereine und Organisationen in den Medien von jenen Menschen verbreiten, für die sie Spenden sammeln wollen. Es ist das abgemagerte Mädchen aus Afrika mit dem traurigen Blick und der herzige aber hilflose Junge im Rollstuhl oder mit Krücken. Die Öffentlichkeitsarbeit der Spendenindustrie ist voll mit Klischees und stark emotionalisierenden Bildern und die Spendenorganisationen werden dadurch oftmals zu einem Teil des Problems, das sie vorgeben, lösen zu wollen.

 

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mehr darüber in der

STIMME Nachlese
Gestaltung:
Christina Hollomey
Paul Scheibelhofer
Gerd Valchars

 

Unbegründet Sitzen

Paragraph 78 der Straßenverkehrsordnung regelt das Verhalten auf Gehsteigen im Ortsgebiet. Der Skurrilität nicht genug, daß es eines solchen Paragraphen bedarf, stellt dieser das „unbegründete Stehenbleiben“ unter Strafe. Und so dient er unter mißbräuchlicher Anwendung seit Beginn des Jahres Polizei und Stadtverwaltung dazu, Menschen, die nicht ins Stadtbild passen, das Leben schwer zu machen. Wer nach Ansicht der Polizei „unbegründet stehenbleibt“ riskiert eine Strafe von Euro 70,– oder 72 Stunde Ersatzfreiheitsstrafe. Wer also „unbegründet stehenbleibt“ muß sitzen. Radio Stimme berichtet über einen seltsamen Paragraphen und einen Aktionstag der Straßenzeitung Augustin.

Weitere Beiträge:
– Buch- und Studienpräsentation: Opfer der NS-Militärjustiz
– Vereinsportrait: Moving cultures

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Gestaltung:
Paul Auer
Gerd Valchars
Christina Hollomey
Elisabeth Huber

 

Und der nächste Sommer kommt bestimmt…

Pläne werden geschmiedet, Tickets gekauft, Koffer gepackt – aber was ist drin: Rassismus oder Respekt? Radio Stimme beleuchtet rassistische Strukturen im Tourismus und fragt: Kann es faires Reisen überhaupt geben?

Weitere Beiträge:
– Vereinsportrait: Forum gegen Antisemitismus

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mehr darüber in der

STIMME Nachlese
Gestaltung:
Christina Hollomey
Paul Scheibelhofer

 

Lotsen durch die Kulturen

Das Projekt INTERkulturLOTSEN Österreich (IKLÖ) bildet MitarbeiterInnen und Führungskräften in einem Lehrgang aus, mögliche innerbetriebliche Konflikte, die aus der Verschiedenheit der Kulturen entstehen, zu lösen. IKLÖ ist ein Projekt der Volkshilfe Österreich, welches im Rahmen der europäischen Gemeinschaftsinitiative EUQAL durchgeführt wird. Unternehmen, öffentliche Verwaltung, NGO’s und Interessensvertretungen arbeiten in einer „Entwicklungsgemeinschaft“ zusammen.

Weitere Beiträge:
– Vereinsportrait: Romano Centro

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Gestaltung:
Michaela Mayrhofer

 

Multiethnische Konflikte und der Irak

Der Krieg im und um den Irak ist vorbei, die Probleme des multiethnischen Staates und seiner Gesellschaft sind aber noch lange nicht gelöst. Richard Lang von Radio FRO, dem Freien Rundfunk Oberosterreich, sprach mit dem Irak-Experten Peter Wien vom Zentrum moderner Orient in Berlin über die inneren Konflikte des Iraks, deren Geschichte, Gegenwart und mögliche Zukunft.
Außerdem: Beitrag über das Kinderbuch „Welche Farbe hat die Welt?“, das erste Buch, das sowohl auf Deutsch als auch in allen sechs Volksgruppensprachen erschienen ist.

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Gestaltung:
Radio FRO
Gerd Valchars

 

GATS und Minderheiten

Die Welthandelsorganisation (WTO) bastelt seit einigen Jahren an einem Dienstleistungsabkommen: GATS (Generell Agreement on Trade in Services). Das Abkommen sieht eine Öffnung unterschiedlichster Bereiche für ausländische Anbieter innerhalb der WTO vor. So sollen Sektoren wie etwa Gesundheit, Bildung oder Wasser für transnationale private Investoren geöffnet werden. Radio Stimme fragt nach, was es insbesondere für Minderheiten bedeutet, wenn demokratische Rechte zu Waren am freien Markt werden.

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Gestaltung:
Michaela Mayrhofer
Paul Scheibelhofer

 

KZ Ravensbrück

Das KZ Ravensbrück steht als Synonym für die Greueltaten, die die Nazis an Inhaftierten begangen haben. Das Frauenlager war das einzige große KZ, das auf deutschen Boden errichtet wurde. Es befindet sich im heutigen Brandenburg, an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern. Irma Trksak, eine Zeitzeugin, schildert ihre Erlebnisse: die Arbeit der Frauen im KZ, ihre Überlebenschancen und die Solidarität, die trotz der permanenten Erniedrigungen und dem fortwährenden Kampf ums Überleben unter den Frauen in Ravensbrück herrschte. Ein Beitrag des Magazins „Frozine“ von Radio FRO, dem Freien Rundfunk Oberösterreich.
Außerdem: Präsentation des Rassismus-Reports 2002 des Vereins ZARA

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Gestaltung:
Frozine
Christina Hollomey
Gerd Valchars

 

Quod omnes tangit ab omnibus approbetur?

Das Wiener Demokratiepaket sieht erstmals in Österreich ein kommunales Wahlrecht für MigrantInnen vor und setzt damit einen vagen Schritt zur Ausweitung politischer Partizipationsmöglichkeiten. Während das Gesetz jedoch von den einen als zu wenig weitreichend angesehen wird, stellt es für andere gar die „Aushöhlung der Staatsbürgerschaft“ dar. Radio Stimme bringt dazu Stellungnahmen der Rathausparteien und holte die Meinung der Wissenschaft zum Thema MigrantInnenwahlrecht ein.

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Gestaltung:
Paul Scheibelhofer
Gerd Valchars

 

„Wir sind Praktiker in der Umsiedlung; sie wird neben dem Krieg ohne besonderes Aufsehen durchgeführt.“

Schon 1939 hatte Adolf Hitler in einer Reichstagsrede die Notwendigkeit einer neuen „Ordnung der ethnographischen Verhältnisse“ in Europa verkündet. Im April 1942 wurde diese Ankündigung für mehr als tausend „volkspolitisch unzuverlässige Menschen“ – Kärntner SlowenInnen – Realität: Binnen weniger Stunden wurden sie von ihren Höfen weg verhaftet und ins „Altreich“ zwangsdeportiert. Radio Stimme berichtet anläßlich einer Ausstellung zum 60. Gedenkjahr.
Außerdem: Bericht über das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderung.

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Gestaltung:
Barbara Sorge
Gerd Valchars

 

Fremdenfeindlichkeit – ein Forschungsprogramm

Das Forschungsprogramm „Fremdenfeindlichkeit: Erforschung, Erklärung, Gegenstrategien“ ist 1985 vom Wissenschaftsministerium lanciert und im Jahr 2002 abgeschlossen worden. Am Mittwoch, dem 11. Dezember 2002 luden daher der Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten und das Ministerium zu einem Hintergrundgespräch ein. Auch um unter anderem zu fragen: Was hat die Politik gebracht?

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mehr darüber in der

STIMME Nachlese
Gestaltung:
Michaela Mayrhofer
Gerd Valchars

 

„Weg aus dem Drecksland!“

Laut einem auf Initiative der Grazer FPÖ gefaßten Gemeinderatsbeschluß vom November 2002 soll das „Punkerunwesen“ am kürzlich renovierten Hauptplatz der Murmetropole unterbunden werden. Die davon betroffenen 30 Punks reihen sich als vorläufig letztes Glied in eine Kette von unsanft behandelten gesellschaftlichen „Randgruppen“. Radio Stimme bringt eine Reportage über die kosmetischen Eingriffe der Kulturhauptstadt 2003.
Außerdem: Die Pflegegeld-Diskussion. Ein Beitrag mit Statements von den BehindertensprecherInnen von ÖVP, SPÖ und Grüne.

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Gestaltung:
Michaela Fabian
Gerd Valchars

 

Jahresrückblick 2002

In der ersten Sendung des Jahres 2003 blickt Radio Stimme zurück auf das vergangene Jahr. Neben Ausschnitten aus den Radio Stimme-Sendungen des Vorjahres gibt es einen Überblick über die wichtigsten politischen und kulturellen Ereignisse im Bereich der Minderheiten im Jahr 2002 zu hören.

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Gestaltung:
Dago Kogoj
Gerd Valchars

 

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