Sendungen 2002

 17. Dezember 2002

 Handel am Prüfstand der Ethik

 19. November /
3. Dezember 2002

 Studienreise nach Auschwitz-Birkenau

 8. Oktober 2002

 Asyl in Österreich?

 24. September 2002

 Visionale 2002

 10. September 2002

 Exekutive und Menschenrechte: (k)ein Widerspruch

 27. August 2002

 Musik auf Wiens Straßen

 16. Juli 2002

 Behinderung erleben

 2. Juli 2002

 Paragraph 209

 18. Juni 2002

 Schöne neue Welt?

 4. Juni 2002

 Diskriminierung in der Schule

 21. Mai 2002

 „Ja, ich war ein Deserteur!“

 7. Mai 2002

 Zwanzig Jahre leben in der Psychiatrie

 23. April 2002

 Verbrechen der Wehrmacht

 9. April 2002

 Volksbegehren Sozialstaat – und dann?

 12. Februar 2002

 Wo bleibt das Ende der Wende?

 29. Jänner 2002

 Der Schübling

 15. Jänner 2002

 Vergessene Sprachminderheit

 1. Jänner 2002

 Jahresrückblick 2001

 

Handel am Prüfstand der Ethik

Anlässlich der derzeit in Österreich stattfindenden Fairen Wochen zeigt Radio Stimme auf, was der Faire Handel leistet, wo seine Möglichkeiten aber auch seine Grenzen liegen. Auf welcher Idee basiert das Konzept FairTrade und wie nehmen Wirtschaft und KonsumentInnen die davon ausgehende Herausforderung an? Zur widersprüchlich bis bizarr anmutenden Kombination von Wirtschaft und Ethik bezieht u.a. Klaus Werner, Autor von „Schwarzbuch Markenfirmen“ Stellung.
Außerdem: Grammatiken des Eigenen und des Fremden sowie CD-Präsenation des Chors des Klubs slowenischer Studentinnen und Studenten in Wien.

Gestaltung:
Michaela Fabian
Paul Scheibelhofer
Gerd Valchars

 

Studienreise nach Auschwitz-Birkenau

In einer zweiteiligen Serie berichtet Radio Stimme über eine Studienreise zur Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Die Gesellschaft für politische Aufklärung forderte zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem NS-Vernichtungssystem auf. Die einwöchige Reise beginnt mit einem zweitägigen Vorbereitungsseminar, wo die TeilnehmerInnen u.a. mit zwei Überlebenden des Vernichtungslagers sprechen können. In Oswiecim/Auschwitz selbst sind die TeilnehmerInnen am Gelände der Gedenkstätte untergebracht und stellen sich in den nächsten Tagen dem historischen Faktum der Vernichtungsmaschinerie des NS-Systems.

Gestaltung:
Michaela Mayrhofer
Barbara Sorge

 

Asyl in Österreich?

Durch das Innenministerium wurden letzte Woche neue Richtlinien für die Betreuung asylsuchender Menschen erlassen. Die Folge: Hunderte Asylwerber wurden von einem Tag auf den anderen aus der Bundesbetreuung entlassen und stehen auf der Straße. Ein aktueller Bericht von Radio Stimme.

Gestaltung:
Michaela Mayrhofer
Barbara Sorge

 

Visionale 2002

Letztes Wochenende fand in Wien zum dritten Mal die „Messe der Zivilgesellschaft“ statt. Unter dem Motto „Was alle angeht, können nur alle lösen“ präsentierten sich über 100 Initiativen, Vereine und Organisationen gemeinsam der Öffentlichkeit. Radio Stimme berichtet.
Außerdem: Bericht über den Hallamasch, das „Fest der Kulturen“.

Gestaltung:
Michaela Mayrhofer
Patryk Chalastawa
Gerd Valchars

 

Exekutive und Menschenrechte: (k)ein Widerspruch

Nur allzuoft geraten Polizei, Gendarmerie und Justizwache in Verbindung mit der Verletzung von Menschenrechten in die Schlagzeilen. Eine Gruppe von ExekutivbeamtInnen jedoch engagiert sich ehrenamtlich bei Amnesty International und hat dort die „Gruppe 133“ gegründet. Sie leistet internationale Fallarbeit und ist um Bewußtseinsbildung innerhalb der Exekutive bemüht, um den vermeintlichen Widerspruch zwischen der Tätigkeit von Menschenrechtsorganisationen und der Staatsgewalt aufzuheben.

mehr darüber in der

STIMME Nachlese
Gestaltung:
Dago Kogoj
Gerd Valchars

 

Musik auf Wiens Straßen

Für die einen mag es wirklich nur ein Job wie jeder andere sein. Andere aber wollen den Leuten auf der Straße etwas geben, auch wenn diese oft nicht nehmen wollen. Manche finanzieren sich dadurch ihr Studium, manche den Urlaub in Wien, wieder andere versuchen, ihre Pension aufzubessern. Was sie gemeinsam haben? Alle stehen sie in Wiens Einkaufsstraßen und Fußgängerzonen und versuchen, den Passanten und Passantinnen ihren Einkauf oder Spaziergang, den TouristInnen ihre Sightseeing-Tour für ein paar kurze Augenblicke zu verschönern und spielen Musik.

Gestaltung:
Gerd Valchars

 

Behinderung erleben

Behinderung erleben, diesem Thema widmet sich diesmal Radio Stimme, die Sendung der Initiative Minderheiten. Zwei Frauen und ein Mann erzählen von ihren privaten und beruflichen Erfahrungen mit körperlich und geistig behinderten Menschen.

Gestaltung:
Elke Salomon

 

Paragraph 209

Der § 209 StGB, auch bekannt als „Homosexuellen-Paragraph“, wird seit seiner Einführung 1971 von Organisationen und Initiativen als diskriminierend und in das Privat- und Familienleben eingreifend bekämpft. Der Verfassungsgerichtshof hat diesen Paragraphen nun aufgehoben. Ein Bericht über die Hintergründe dieser Regelung und über die Frage, wie die Politik nun weiter vorgeht. Ein Beitrag aus aktuellem Anlaß.

mehr darüber in der

STIMME Nachlese
Gestaltung:
Patryk Chlastawa
Gerd Valchars

 

Schöne neue Welt?

In-vitro-Fertilisation meint die Befruchtung einer Eizelle außerhalb des Körpers und findet seit 1978 in der Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches Anwendung. Nach einer hormonellen Stimulation der Eierstöcke werden die Eizellen aus dem Körper der Frau entnommen und im Reagenzglas mit Spermien zusammengebracht. Soll man durch diese Methode gezeugte Embryonen auf genetische Schäden untersuchen dürfen? Was geschieht mit den Embryonen, die nicht in die Gebärmutter eingesetzt werden? Darf man tiefgefrorene Embryonen für die Stammzellenforschung verwenden? Ethische Bedenken zu diesem Verfahren reichen von einer modernen Version der NS-Eugenik bis zur Vision vom „Designer-Baby“. Wo sind die Grenzen zwischen aktiver Eugenik und pränataler Diagnostik zu ziehen? Schließlich aber laufen alle Fragen dieser Art – ob moralisch oder rechtlich – auf eine Frage zusammen: Ab wann ist ein Leben lebenswert?

Radio Stimme versucht einen Beitrag zu der Debatte um Eugenik und „Designer-Babys“ in Österreich.

Gestaltung:
Michaela Mayrhofer

 

Diskriminierung in der Schule

Wer ist davon betroffen? Was wird dagegen unternommen? Welche Probleme stehen damit in Verbindung und wie stehen die Betroffenen und Angehörigen dieser Situation gegenüber?

Gestaltung:
David Sonnleitner

 

„Ja, ich war ein Deserteur!“

Schon seit einiger Zeit besteht die Forderung, Deserteure der deutschen Wehrmacht als Opfer der NS-Militärjustiz anzuerkennen und deren rechtliche Rehabilitierung zu erreichen. 1999 initiierte der Nationalrat per Entschließung ein Forschungsprojekt, um die Geschichte dieser Opfergruppe aufzuarbeiten. Radio Stimme bringt einen Beitrag zu einem Thema, dessen Diskurs auch heute noch in Teilen der österreichischen Gesellschaft auf heftigen Widerstand stößt.

mehr darüber in der

STIMME Nachlese
Gestaltung:
Michaela Mayrhofer
Gerd Valchars

 

Zwanzig Jahre leben in der Psychiatrie

Nach zwanzig Jahren in der Psychiatrie macht sich eine Frau auf, sich ihre Vergangenheit zurück zu erobern. Barbara Kreilinger setzte sich im Rahmen ihrer Diplomarbeit mit diesem Thema auseinander. Voriges Monat wurde das Buch vorgestellt: die Dialoge zwischen der ehemaligen Patientin der Psychiatrie und ihrer Wegbegleiterin auf der Spurensuche durch die „verlorenen“ Jahre wurden vorgetragen. Radio Stimme bringt ein Interview mit der Autorin Barbara Kreilinger und einen Mitschnitt der Dialoge.
Außerdem: Bericht über die Theatergruppe „TiyatroBrücke“ und deren Stück „Fremde Monologe“.

Gestaltung:
Barbara Sorge
Walter Kollmann
Maila Hemetek
David Sonnleitner

 

Verbrechen der Wehrmacht

Das Hamburger Institut für Sozialforschung zeigt eine zweite Ausstellung, die sich mit den Verbrechen der Wehrmacht auseinandersetzt. Die erste Schau war heftig diskutiert worden, und auch die neue Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941-1944“ erregt die Gemüter. BefürworterInnen und GegnerInnen der Schau demonstrierten am 13. April 2002 am und um den Heldenplatz. Gesetzte Taten an diesem Tag wurden in Folge im Parlament diskutiert und wurden – wie die Ausstellung – zum Politikum.

Gestaltung:
Michaela Mayrhofer

 

Volksbegehren Sozialstaat – und dann?

Seit 3. April 2002 läuft die Eintragungsfrist für das Volksbegehren zur Sicherung des Sozialstaats. Das ist der Anlass für Radio Stimme, sich eingehend mit den Forderungen des Volksbegehrens auseinander zu setzen und Ausblick auf die weiteren Schritte der InitiatorInnen zu halten.

Gestaltung:
Barbara Sorge

 

Wo bleibt das Ende der Wende?

Am 4.2.2002 feierte die Schwarz-Blaue Regierung ihr zweijähriges Bestehen. Während ihre VertreterInnen auf all die erfüllten Aufgaben verweisen, fragen sich DemonstrantInnen und DiskutantInnen, was eigentlich passiert ist und was noch kommen wird.
Radio Stimme berichtet von der Poiumsdiskussion „Halbzeit? – Zwei Jahre Schwarz-Blau“, die am 5.2.2002 in der Zukunftswerkstätte mit namhaften JournalistInnen stattfand.
Außerdem: Bericht über die Ausstellung „Dialog im Dunkeln“, die zur Zeit im Wiener Schottenstift zu sehen ist.

Gestaltung:
Barbara Sorge
Gerd Valchars

 

Der Schübling

Am 1. Mai 1999 stirbt der nigerianische Schubhäftling Marcus Omofuma während seiner Abschiebung auf dem Flug nach Sofia. Begleitet wird er von drei Polizisten der österreichischen Fremdenpolizei. Das Verfahren, das daraufhin eingeleitet wird, ist vor allem eines: geprägt von Gerichtsprotokollen und Zeugenaussagen mit offenem und verdecktem Rassismus. Radio Stimme bringt in leicht gekürzter Form eine szenische Lesung der Protokolle und gerichtsmedizinischen Gutachten, zusammengestellt von Kurt Grünewald.

Gestaltung:
Gerd Valchars

 

Vergessene Sprachminderheit

Anläßlich des eben ausgelaufenen „Jahr der Sprachen 2001“ senden wir eine Reportage zu den Gebärdensprachen. In Österreich leben ca. 450.000 Menschen mit beeinträchtigtem Hörvermögen. Davon sind rund 8.000 Menschen vollkommen gehörlos. Ein Merkmal der Gehörlosengemeinschaft ist die jeweilige nationale Gebärdensprache. In Österreich ist diese noch immer nicht offiziell anerkannt.

mehr darüber in der

STIMME Nachlese
Gestaltung:
Barbara Sorge
Michaela Mayrhofer

 

Jahresrückblick 2001

In der ersten Sendung des Jahres 2002 blickt Radio Stimme auf das vergangene Jahr zurück. Wie bringen einen Zusammenschnitt der interessantesten Radio Stimme-Beiträge und geben einen Überblick über politische und kulturelle Ereignisse aus Sicht der Minderheiten.

Gestaltung:
Dago Kogoj
Barbara Sorge

 

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