Sendungen 2017

1
Nationalismus unter der Flagge des Regenbogens
2
Marxistischer Ökofeminismus
3
Verschleierungstaktik: Das Kopftuchverbot und der antimuslimische Rassismus
4
Auf keiner Landkarte – Exil und Literatur
5
Let’s talk about … Presserat!
6
Armut verboten? Bettelverbote und die ‚(un)sichere‘ Mehrheitsgesellschaft in der Diskussion
7
Waterhouse gehört gelesen
8
Leerstellen des Erinnerns
9
Annäherungen an Traumata
10
Modern Times: Arbeiten 4.0

Nationalismus unter der Flagge des Regenbogens

Im Sommer 2016 warb die Canada Oilsands Community mit einem Inserat für Öl aus Kanada und gegen jenes aus Saudi-Arabien. Gezeigt wurden zwei weiße Frauen kurz vor einem Kuss, daneben stand u.a. „In Canada lesbians are considered hot! In Saudi Arabia if you‘re a lesbian YOU DIE! Why are we[…]

weiterlesen

Marxistischer Ökofeminismus

Bei der 2. marxistisch-feministischen Konferenz im Herbst 2016 in Wien hielt die australische Soziologin Ariel Salleh einen Vortrag zu marxistischem Ökofeminismus, den wir in dieser Sendung kommentieren und kontextualisieren möchten. Ziel ihres politischen Projektes ist es, die Rolle von Frauen und Mädchen in ökologischen und wirtschaftlichen Fragen auf mehreren Ebenen[…]

weiterlesen

Verschleierungstaktik: Das Kopftuchverbot und der antimuslimische Rassismus

Im Jänner hat die Bundesregierung ihr neues Arbeitsübereinkommen vorgestellt. Darin ist auch ein „Vollverschleierungsverbot“ und ein Verbot des Kopftuchs im öffentlichen Dienst – vor allem für Richterinnen, Staatsanwältinnen und Polizistinnen – vorgesehen. Die Regierung spricht zwar offiziell von einem „Neutralitätsgebot“ und erwähnt das Kopftuch kaum je direkt, doch das Signal[…]

weiterlesen

Auf keiner Landkarte – Exil und Literatur

Die Verdrängung der österreichischen Vergangenheit äußert sich auch in der Ignoranz gegenüber der Exilliteratur. Den Werken jener Autor_innen also, die während des Nationalsozialismus aus Österreich vertrieben wurden. Die heutige Sendung widmet sich verschiedenen Aspekten dieses Themas, präsentiert literarische Texte und stellt Institutionen und Initiativen vor, die sich der Sammlung und[…]

weiterlesen

Let’s talk about … Presserat!

Der Österreichische Presserat versteht sich nach eigenen Angaben „als moderne Selbstregulierungseinrichtung im Pressebereich, die der redaktionellen Qualitätssicherung sowie der Gewährleistung der Pressefreiheit dient“. Was das genau bedeutet, möchten wir mit Alexander Warzilek, Geschäftsführer des Vereins zur Selbstkontrolle der österreichischen Presse – Österreichischer Presserat, im Live-Studiogepräch diskutieren. Es erwartet Euch ein[…]

weiterlesen

Armut verboten? Bettelverbote und die ‚(un)sichere‘ Mehrheitsgesellschaft in der Diskussion

Aktuell wird bettelnden Menschen in Österreich medial nur mehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Klar ist jedoch, dass die Situation für Bettler_innen in Österreich nach wie vor äußerst prekär ist. 2010 hat sich Radio Stimme bereits mit dem Thema beschäftigt. Für die heutige Sendung wagen wir einen Blick zurück und schauen gleichzeitig,[…]

weiterlesen

Waterhouse gehört gelesen

Literatur ist eine Präsentationsform der geschriebenen Sprache, oder etwa doch nicht? Radio Stimme widmet sich in dieser Sendung einer Rezension der etwas anderen Art. Das Werk „Krieg und Welt“ von Peter Waterhouse wird von Radio Stimme Redakteurin Claudia Schweiger in das Medium Radio „übersetzt“ und die klangliche Qualität erforscht. Doch[…]

weiterlesen

Leerstellen des Erinnerns

In den vergangenen Jahren sind viele Zeitzeug_innen des Nationalsozialismus von uns gegangen. Die Überlebenden konnten ihre Erinnerungen und grausamen Erfahrungen für uns und die Nachwelt jedoch festhalten. Allerdings wird oft vergessen, dass es insbesondere unter den Opfern der Konzentrationslager einige verfolgte Gruppen gibt, von denen wir eigentlich wenig wissen. Die[…]

weiterlesen

Annäherungen an Traumata

Musik als Annäherung an Leid und Trauma bietet die aktuelle Radio Stimme-Sendung. Zum kommenden Internationalen Holocaust Gedenktag beschäftigen wir uns mit Musik als einem historischen Dokument, das zugleich Mahnmahl für kommende Generationen ist, aber auch Ausdruck von Leid und Trauma während und nach dem Nationalsozialismus. Wir besprechen deshalb ausgewählte Texte,[…]

weiterlesen

Modern Times: Arbeiten 4.0

Das Schlagwort „Arbeit 4.0“ bezeichnet den Prozess der fortschreitenden Automatisierung und Digitalisierung in der Arbeitswelt. Meist konzentriert sich die zugehörige Debatte auf den drohenden Wegfall von Arbeitsplätzen und die zukünftigen Anforderungen an Arbeitnehmer_innen, vernachlässigt aber den gesamtgesellschaftlichen Kontext dieser Veränderungen. Dem etwas entgegenzusetzen war das Ziel einer Sommerakademie im Juli[…]

weiterlesen

Copyright © 2015.

Mit der Nutzung dieser Seite erkläre ich mich damit einverstanden, dass in meinem Browser Cookies gespeichert werden. Mehr zu Cookies.
OK
x