Marxistischer Ökofeminismus

Abney Park Cemetery. Roots of early feminism. By onesecbeforethedub

Bei der 2. marxistisch-feministischen Konferenz im Herbst 2016 in Wien hielt die australische Soziologin Ariel Salleh einen Vortrag zu marxistischem Ökofeminismus, den wir in dieser Sendung kommentieren und kontextualisieren möchten. Ziel ihres politischen Projektes ist es, die Rolle von Frauen und Mädchen in ökologischen und wirtschaftlichen Fragen auf mehreren Ebenen zu untersuchen und Potentiale für Widerstand und Veränderungen zu identifizieren. Salleh analysiert Geschlecht einerseits mit Karl Marx auf der Ebene der Arbeit und der Subsistenz, anderseits auf der Ebene politischer Kämpfe und feministischer Mobilisierungen in der Ökologiebewegung. Arbeiter_innen, Frauen und Mädchen, Indigene und Bäuerinnen und Bauern möchte Salleh in ihrem „embodied materialism“ im Raum zwischen Arbeit und Natur ins Blickfeld rücken.
Diese theoretische Besprechung wird durch einen bearbeiteten Retweet der Sendung „Globale Dialoge – Feminismus und Agro-Ökologie in den ländlichen Gebieten in Nicaragua“ zur Arbeit einer feministischen Kleinbäuerinnen-Initiative ergänzt.

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Die Sendung „*Fundación Entre Mujeres* Feminismus und Agro-Ökologie in den ländlichen Gebieten in Nicaragua“ der Sendereihe Globale Dialoge – Women on Air lief am 08. April 2015 auf Radio Orange 94.0.

„Fundacion entre Mujeres“ (FEM) hat einen agro-ökologischen Schwerpunkt mit dem Ziel Frauen in Nicaragua die Möglichkeit zu geben ein kleines Stück Land zu besitzen und dort ökologische und *fair trade* Güter zu produzieren um diese später am lokalen und nationalen Markt zu verkaufen. Die Arbeit der FEM umfasst Bereiche wie Bildung, Politik und den Kampf gegen Gewalt gegen Frauen in Nicaragua.

Bei einem Besuch in Wien erzählt uns Juana Villareyna, als Repräsentantin der FEM, über die Rolle der Frau in der nicaraguanischen Gesellschaft sowie Ziele und Projekte der Organisation.

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